Hüftprothesenwechsel – Erneuerung eines künstlichen Kniegelenks
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Was ist ein Hüftprothesenwechsel?
Ein Hüftprothesenwechsel ist ein Eingriff, bei dem eine bereits eingesetzte Hüftprothese teilweise oder vollständig ausgetauscht wird. Dies wird notwendig bei Verschleiß der Prothesenteile nach vielen Jahren, Lockerung und Instabilität, Knochenbruch oder Infektion.
Was wir klinisch prüfen
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Beweglichkeit des Hüftgelenks
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Schmerzlokalisation (Leiste, Trochanter, Gesäß)
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Beinlängenunterschiede
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Gangbild und Stabilität
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Schwellung, Druckschmerz oder Überwärmung
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Narbenverhältnisse nach Voroperationen
Welche Untersuchungen sind wichtig?
Bildgebung
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Röntgenaufnahmen der Hüfte (Beurteilung der Implantatposition, Lockerung, Verschleiß)
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CT zur genaueren Darstellung des Knochens
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MRT (in speziellen Fällen, z. B. Weichteilprobleme oder Pseudotumor)
Labor
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Entzündungsparameter (CRP, BSG, Blutbild)
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Bei Verdacht auf Infektion: Gelenkpunktion mit mikrobiologischer Untersuchung
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Funktionelle Diagnostik
Gang-Analyse
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Kraft- und Beweglichkeitsmessungen
Gründe für einen Hüftprothesenwechsel
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Lockerung der Prothese
Der häufigste Grund.
Kann mechanisch (Materialverschleiß, Knochenabbau) oder biologisch (Abstoßungsreaktionen, Osteolyse) bedingt sein. -
Infektion um die Prothese
Eine ernste Komplikation, die einen teilweisen oder kompletten Wechsel notwendig machen kann.Ausrenkung (Luxation) des künstlichen Hüftgelenks.
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Ausrenkung (Luxation) des künstlichen Hüftgelenks
Bei wiederholten Luxationen ist ein Wechsel oft der sinnvollste Weg.
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Materialverschleiß / Abnutzung
Mit den Jahren können Inlays, Gleitflächen oder andere Teile der Prothese verschleißen.
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Knochenbrüche rund um die Prothese (periprothetische Frakturen)
Besonders im höheren Alter.
Wann muss eine Hüftprothese gewechselt werden?
Eine Hüftprothese muss ggf. gewechselt werden, wenn:
- die Prothese radiologisch gelockert ist
- eine Infektion vorliegt
- wiederholte Luxationen auftreten
- Brüche am Knochen rund um die Prothese entstanden sind
Nicht jede leichte Lockerung oder jedes ziehende Gefühl bedeutet sofort eine Operation. Entscheidend sind Beschwerden, klinische Befunde und Bildgebung.
Wie läuft ein Prothesenwechsel ab?
Der Eingriff ist anspruchsvoller als eine Erstimplantation:
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Ausführliche Analyse der vorhandenen Prothese
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Planung anhand von Röntgen-/CT-Daten
Je nach Befund:
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teilweiser Wechsel (nur Inlay/Kopf)
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Wechsel der gesamten Prothese
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Rekonstruktion von Knochenverlusten (z. B. mit Spezialimplantaten oder Knochenersatzstoffen)
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Postoperative Mobilisation unter physiotherapeutischer Anleitung
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Regelmäßige Nachkontrollen
Warum das Albertinen EndoProthetikZentrum Hamburg?
Unser Endoprothetikzentrum verfügt über:
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Hohe Spezialisierung in komplexen Wechseloperationen
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Erfahrene Endoprothetik- und Revisionschirurgen
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Modernste Implantate und OP-Techniken
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Enge Zusammenarbeit mit Radiologie, Mikrobiologie und Physiotherapie
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Individuell abgestimmte Therapiepläne