Künstliches Schultergelenk (anatomische Schulterprothese, inverse Schulterprothese)
Bei einer Schulterendoprothese ersetzen wir im spezialisierten Albertinen EndoProthetikZentrum Hamburg das erkrankte Schultergelenk durch ein künstliches Gelenk, wenn konservative Therapiemaßnahmen nicht mehr helfen.
Kontakt
Ursachen sind häufig eine fortgeschrittene Arthrose und im Bereich der Schulter als Besonderheit aber auch schwere nicht rekonstruierbare Sehnenschäden der Rotatorenmanschette. Die Versorgung mit einer Schulterprothese führt zu einer Schmerzfreiheit, Wiedererlangung der Mobilität und somit der Lebensqualität.
Indikation

Eine Schulterprothese wird eingesetzt, wenn das Schultergelenk durch Verschleiß oder andere Erkrankungen so stark geschädigt ist, dass Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und ein deutlicher Verlust an Lebensqualität bestehen. Die Entscheidung für eine Operation erfolgt individuell und nach sorgfältiger Abwägung aller Therapieoptionen.
Ursachen der Arthrose
Die häufigste Ursache für den Gelenkverschleiß (Omarthrose) ist der natürliche Alterungsprozess. Fehlstellungen, frühere Verletzungen, Durchblutungsstörungen des Oberarmkopfes, entzündliche Erkrankungen (z. B. Rheuma) oder Überlastungen durch Sport und Beruf können die Entstehung beschleunigen.
Eine Besonderheit an der Schulter ist, dass das Bestehen eines nicht reparablen Risses einer oder mehrerer Sehnen der Schulter zu massiven Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und im Verlauf auch zu einem Gelenkverschleiß der Schulter führen kann.
Bildgebende Verfahren
Für die Diagnostik stehen moderne Verfahren zur Verfügung. In der Regel erfolgt zunächst eine Röntgenaufnahme, mit der das Ausmaß der Arthrose zuverlässig eingeschätzt werden kann. Ergänzend können MRT- oder *CT-Untersuchungen*sinnvoll sein, insbesondere bei unklaren Befunden oder zur OP-Planung.
Therapie
Konservative Therapie
Bevor eine Operation erwogen wird, werden zunächst nicht-operative Maßnahmen ausgeschöpft. Dazu gehören:
- Physiotherapie zur Kräftigung und Verbesserung der Beweglichkeit
- Schmerz- und Entzündungsmedikamente
- Infiltrationen (Spritzen ins Gelenk)
- Bewegungsanpassung
Diese Maßnahmen können Beschwerden lindern, die Arthrose jedoch nicht aufhalten.
Operative Therapie
Wenn die konservative Behandlung keine ausreichende Besserung mehr bringt und die Lebensqualität erheblich eingeschränkt ist, stellt die Implantation einer Schulterendoprothese die wirksamste Therapie dar. Ziel der Operation ist es, Schmerzen nachhaltig zu beseitigen, die Beweglichkeit wiederherzustellen und die Mobilität langfristig zu sichern.
Unser spezialisiertes Team stellt Sie als Patient in den Mittelpunkt. Ziel der auf Sie individuell angepassten Behandlung im Albertinen EndoProthetikZentrum Hamburg ist es, hohe Lebensqualität und Mobilität wieder zu ermöglichen.
Prof. Dr. Till Orla Klatte, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Prothesentypen

Es stehen verschiedene Prothesentypen zur Verfügung, die je nach Alter, Knochenqualität und individueller Situation ausgewählt werden:
- Zementfreie Prothesen: wachsen fest im Knochen ein, besonders geeignet bei guter Knochenqualität
- Hybridprothesen: Kombination aus zementierter und zementfreier Verankerung
- Kurzschaftprothesen oder schaftose Prothesen: gewebeschonende Variante, vor allem für jüngere Patientinnen und Patienten
Bei intakten Sehnen der Schulter kann mit einer anatomischen Schulterprothese gearbeitet werden. Es werden hier Kopf- und Pfanne ersetzt. Bei Defekten Sehnen der Schulter muss eine inverse Schulterprothese eingestzt werden. Hierbei wird die Pfanne zum Kopf und der Kopf zur Pfanne. Das Gelenk wird also umgedreht und es kann so der Schulterkappenmuskel -der Hauptmotor der Schulter- besser aktiviert werden. Es kann so die Beweglichkeit erheblich verbessert und die Schmerzen genommen werden.
Pathomorphologie

© file-copyright

© file-copyright

© file-copyright

© file-copyright
Unser Behandlungskonzept für beste Ergebnisse
Nach einer Schulterendoprothese ist es unser Ziel, dass Sie so schnell wie möglich wieder mobil und selbstständig werden. Im Albertinen EndoProthetikZentrum in Hamburg profitieren Sie von modernsten Methoden, höchster Erfahrung und einem ganzheitlichen Behandlungskonzept:
- Operation durch erfahrene Hauptoperateure – Ihre Operation wird ausschließlich von zertifizierten und besonders erfahrenen Operateuren durchgeführt.
- Systematisches perioperatives Management – von der Vorbereitung über die Narkoseführung bis zur Nachsorge sorgen klare Standards für maximale Sicherheit und schnelle Erholung.
- Einsatz von Tranexamsäure – senkt das Blutungsrisiko und stabilisiert den Kreislauf, separate Aufklärung.
- Resorbierbare Hautnähte – die Fäden lösen sich von selbst auf, ein Fadenzug und Verbandwechsel sind nicht nötig.
- Schnelle Mobilisation – bereits wenige Stunden nach der OP machen Sie die ersten Schritte, begleitet durch erfahrene Physiotherapeutinnen und -therapeuten.
- Fast-Track-Konzept – ein strukturiertes Programm, das die Genesung beschleunigt, Komplikationen reduziert und den Krankenhausaufenthalt verkürzt.
Das Ergebnis: bessere Funktion, weniger Schmerzen und ein schnellerer Weg zurück in Ihren Alltag.



